Von der Traube zum Sekt ...
Alle Schloss VAUX Sekte werden mit größter handwerklicher Sorgfalt im traditionellen Verfahren der klassischen Flaschengärung hergestellt. Durch ihre schonende „Sektwerdung“ bei langer Reifung auf der Hefe in der Original-Sektflasche überzeugen sie durch ihre Komplexität, ihren feinen Mousseux und ihre dezenten Frucht- und Hefearomen.
Die klassische Flaschengärung ist eine hochwertige Methode der Sektbereitung, bei nur der beste Grundwein unter Zugabe von Hefezellen und Zucker, der so genannten Fülldosage, in die Original-Sektflasche gefüllt wird, damit die zweite Gärung beginnen kann. Hierbei entsteht innerhalb von ca. 4 Wochen durch den Abbau des Zuckers im Wein die sekttypische Kohlensäure. Nun reift der Sekt über viele Monate auf der sekteigenen Hefe. Und je länger er so ruht, umso besser wird er.
Mindestens 9 Monate muss er nach dem Weingesetz reifen, um den Titel der „klassischen“ bzw. „traditionellen Flaschengärung“ tragen zu dürfen. Dabei wird das Sektaroma umso besser und die Sektperlen bzw. das Mousseux umso feiner, je länger die Lagerung auf der Hefe erfolgt. Nach der Lagerung wird der Sekt durch das Rütteln von der Hefe getrennt.
Nach der zweiten Gärung und der Lagerzeit auf der Hefe, müssen die Hefen wieder entfernt werden. Dazu werden die Flaschen in so genannte Rüttelpulte gesteckt. Sie stecken zuerst waagerecht und werden dann traditionell in 21 Tagen aus dieser „Ruhestellung“ peu à peu in die Senkrechte gebracht. In der Champagne nennt man dieses Verfahren „Méthode Champenoise“.
Während dieses Verfahrens gleitet das Hefedepot mehr und mehr in den Flaschenhals, der in diesem Stadium kurz vereist wird, um den Vorgang des Degorgierens zu optimieren. Mit Hilfe eines Degorgiereisens wird die Flasche dann geöffnet. Durch den Druck von ca. 5-6 bar fliegt der (gefrorene) Hefepfropfen heraus. Dieser Rohsekt ist stets „extra brut“ – bevor der Sektkorken die Flaschen endgültig verschließt, erhält der Sekt durch die Zugabe der Versanddosage (einer Mischung von Zucker in Wein) seine gewünschte Geschmacksrichtung. Danach ist der Sekt nach vielen aufwändigen Arbeitsprozessen endlich fertig und wartet darauf, von einem seiner zahlreichen Liebhaber geöffnet und getrunken zu werden.